Offene Antirepressions-Beratung

Wir sind ansprechbar für alle Menschen aus dem linken Spektrum, die Repression erleiden. D.h. ihr könnt zu uns kommen, wenn ihr Post von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft bekommen habt, ein Prozess bevor steht oder ihr einen Rechtsbeistand sucht, welcher Erfahrung mit politischen Verfahren hat.

Kommt auf jeden Fall in unsere Beratungsstunde, wenn ihr einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen möchtet. Lest Euch davor bitte die Hinweise zur Antragsstellung durch.

Ihr könnt uns aber auch fragen, wie man z.B. eine Demonstration anmeldet oder was bei dem Kooperationsgespräch für die Demonstration auf Euch zukommen könnte. Gerne teilen wir unsere Erfahrung mit Euch.

Wir helfen Euch auch gerne bei der explizit politischen Begleitung eines Prozesses in Form von Öffentlichkeitsarbeit und Organisation von Solidarität.

Wenn Eure Aktionsgruppe noch was zum Thema Antirepression und Repression oder IT-Sicherheit wissen möchte, dann beraten wir Euch ebenfalls gerne - intern und diskret bei einem individuellem Termin. Den können wir in der Sprechstunde ausmachen oder ihr schreibt uns per Mail an.

Solltet ihr aufgrund einer politischen Aktion schon im Knast sitzen, dann könnt ihr euch auch dann noch an uns wenden - wir helfen Euch sehr gerne mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Dann bietet sich eine Kontaktaufname per Post oder E-Mail eher an. Siehe dazu unsere Seite mit den Kontaktinformationen.

 

Termine der Beratung

 

Jeden 1. Mittwoch des Monats ab 18.30 Uhr in der Schwanenstraße 30, Dortmund (Die Linke Parteibüro)
 

Die Rote Hilfe e.V. unterstützt von Repression Betroffene auch finanziell. Man muss einen Antrag beim Vereinsvorstand stellen, um von dieser Möglichkeit Gebrauch machen zu können.

Am besten stellst du deinen Antrag bei deiner Ortsgruppe in den Sprechstunden. So wirst du über das Prozedere informiert und weißt genau, ob deine Antragsunterlagen vollständig sind. Diese werden dann von der Ortsgruppe an den Bundesvorstand geschickt.

Für einen vollständigen Antrag brauchen wir:
- ein persönliches Anschreiben
- Eine Kopie der Anklageschrift oder des Strafbefehls
- Eine Kopie des Urteils, der Einstellung o.ä.
- Eine Kopie des Gerichtskostenbescheides
- Eine Kopie der Anwaltsrechnung
- Eine Aufstellung der Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, falls welche stattgefunden hat
- Eine Einwilligung in die Verarbeitung deiner persönlichen Daten in der Roten Hilfe e.V. (siehe unten)

Das persönliche Anschreiben
Hier solltest du in kurzen, eigenen Worten erklären was der Vorwurf gegen dich ist, wie der Verfahrensstand und der Verfahrensablauf war/ist und welche Summe du beantragst. Die Information, ob du Aussagen gemacht hast und wenn ja welche und wem gegenüber ist auch noch wichtig. Wenn der Prozess gegen dich mit der Ortsgruppe vorbereitet bzw. abgesprochen wurde, dann schreib das auf jeden Fall auch in das Anschreiben. Zuletzt nur noch ein paar Worte, was das für eine politische Aktion war und wo und wann sie stattgefunden hat. Wenn du z.B. noch einen Flyer davon übrig hast, kannst du diesen gerne beilegen.

Datenschutz: Einwilligung zur Datenverarbeitung
Wenn du es nicht zu uns in die Sprechstunde schaffst, um den Antrag zu stellen, sondern diesen per Post an uns oder direkt zum Bundesvorstand schicken willst, dann beachte bitte folgendes:
Der Verarbeitung deiner persönlichen Daten in der Roten Hilfe musst du laut Datenschutz-Grundverordnung explizit zustimmen. Dafür haben wir ein Informationsblatt über die Datenverarbeitung und eine Einwilligungserklärung entwickelt. Beides erhältst du auf Anfrage unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! per Post. Die unterschriebene Einwilligungserklärung legst du dann den anderen Unterlagen bei.

Weitere Informationen findest du auf der Homepage der Roten Hilfe.

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